Geologie

Die Gletscher schwitzen

Der weltweite Masseverlust der Gletscher verlief bis 1995 linear, dann beschleunigt und ist 2005 noch einmal schneller geworden.
Das führt zum massiven Schwund der Gletscher. Die Gletscherlänge ist ein verzögertes Signal dieses Abschmelzens. In den Schweizer Alpen sind 79 Gletscherzungen kürzer, 5 gewachsen und 2 gleich geblieben.

Geologische Phänomene auf der Wandertour

Eine ehr reizvolle Wanderung durch den Schweizerischen Nationalpark bringt nicht nur Genuss für die Augen. Die Erdgeschichte der Region wird fassbar. Ein geologischer Lehrpfad führt zu alten Bergwerksstollen bei Buffalora, Erdströme am Munt Chavagl machen aus der Halbtageswanderung eine Tagestour. Die Wanderung beginnt am Il Fuorn (Parkplatz Nr. 6) und 1794 Meter. Die Wanderer blicken auf Blockgletscher. Die bestehen im Gegensatz zu Eisgletschern aus Gesteinsschutt mit eisgefüllten Zwischenräumen. Sie fließen wenige Zentimeter in Jahr das Tal hinab.

Archäologische Funde bringen uralte Zweitwohnungen ans Tageslicht

Die Urgeschichte von Pontresina muss neu aufgerollt werden. Die Funde der Geologin, Hobbyforscherin und Kreisrätin Katharina von Salis wurde von Fachleuten bestätigt.
Die Entdeckungen hatte sie im Jahr 2006 im Val Languard gemacht, eher zufällig hat sie Licht in die Siedlungsgeschichte gebracht. Bei Grabungen zur Wasserversorgung der Pisten-Beschneiung im Val Languard auf 2415 m ü. M., hoch über der Baumgrenze.